Rezension zu Einherjer Band 1: Feuer und Meer – Pascal Wokan

Gudleif Weißfell sagte mal zu mir: Junge, wenn du etwas nicht ernst meinst, dann lass es einfach. Ist besser so. „Zitat Die Holzfigur  Pos 3926

Fakten zum Buch:
Titel: Einherjer – Feuer und Meer
Autor: Pascal Wokan
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 2. August 2018
Seitenanzahl: 428 Seiten

**Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!***

Inhaltsangabe:

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©Pascal Wokan

Ein gefallener Held auf der Suche nach Vergebung.
Ein untergegangener Orden, der neu gegründet werden muss.
Ein uralter Feind, der wieder erwacht.

Skaldheim ist ein von Schnee und Eis beherrschtes Land. Einst von namhaften Kriegern beschützt, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten der Götter wurden, ist es fünfhundert Jahre später von Krieg und Intrigen zerrüttet.
Asgrim Krummfinger, ein Kriegsheld vergangener Tage, läuft vor seinem Schicksal davon und lässt das zerfallene Reich hinter sich zurück. Der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst und die Erinnerungen in Met ertränkt. Doch die Vergangenheit kann nicht ruhen, als eine Gruppe Abenteurer an ihn herantritt, um ihn für einen geheimen Auftrag anzuwerben: Sie wollen den Krater betreten und nach Skjalmir, dem Hammer der Macht, suchen, der einst von den Auserwählten geschmiedet und geführt wurde. Noch ahnt Asgrim nicht, dass er Teil des großen Spiels um das Schicksal Skaldheims ist und in den Schatten ein alter Feind von neuem erwacht …


zum Cover:

Ich persönlich finde das Cover äußerst passend zum Inhalt. Es ist malerisch gemacht und hat einen nordischen Flair. Besonders herausstechen tun die schneebedeckten Berge und das Polarlicht.

Meine Meinung:

Leute, ich muss ich euch vorweg sagen, dass DIESES BUCH mein ERSTES im Genre „Dark Fantasy“ war. Was soll ich also noch groß dazu sagen? Außer, dass es mich wahrlich umgehauen hat. 

Ich kannte von Pascal Wokan bisher nur „AO – Die Bewahrer des Lichts“ und habe mit meiner lieben Blogpartnerin Viktoria von The Librarian and her Books eine Aktion ins Leben gerufen, in der wir uns entschlossen haben „zusammen“ AO – Die Bewahrer des Lichts zu lesen. Durch dieses Buch habe ich ein Gespür für seinen Schreibstil und seinen Einfallsreichtum bekommen. Außerdem besitzt er das Talent aus seinen Geschichten etwas einzigartiges zu zaubern.

Worauf ich hinaus will ist folgendes. Ich bin durch die Empfehlung von Viktoria, dessen Meinung ich unten zu diesem Buch übrigens verlinkt habe, auf diese Reihe aufmerksam geworden.
Und wie oben schon erwähnt, ist es der Wahnsinn!!!

Der bildhafte Schreibstil des Autors hat es mir wieder einmal überhaupt nicht schwer gemacht mich in der neuen Geschichte zurecht zu finden. Ganz im Gegenteil. Ich hatte eher das Gefühl an die Hand genommen zu werden und somit alles nach und nach zu erfahren. Klar, es war anders, aber es spielt auch in einer ganz anderen Zeit, als die Menschen  noch Wert auf Ehre und Loyalität gelegt hatten.
Für mich war es wirklich Neu Land. Die düstere Atmosphäre, die blutigen Schlachten und teilweise auch die Zeit in der sich die Geschichte abspielte, aber Pascal Wokan hat bewiesen das man auch als Neuling sich in diese Geschichte verlieben kann. 

Wir lesen hier aus zwei Handlungssträngen, die mir beide sehr gut gefallen haben. Die eine spielt in der Gegenwart und die andere 15 Jahre früher, als unser Hauptprotagonist Asgrim Krummfinger noch ein „Ehrhafter Krieger“ war. Auch lernen wir im zweiten Handlungsstrang Asgrims Kampfgefährten kennen, die so detailliert ausgearbeitet wurden, dass sie eine ganz besondere tiefe besitzen.
Mich haben beide Handlungen so mitgerissen, dass es mir schwer fiel das Kindle aus der Hand zu legen. 

Besonders beeindruckt haben mich aber die Nordmänner, mit ihrer Loyalität und ihrem Ehrgefühl, denn davon ist in der heutigen Zeit nicht mehr viel übrig geblieben. Hier hat der Autor wirklich etwas ganz besonderes erschaffen, denn er hat die Kultur die bei den Nordmännern herrscht sehr gut in die Geschichte eingearbeitet. 

Gegen Ende saß ich da und hatte wortwörtlich eine „SCHEIß GÄNSEHAUT“. Leute, echt ich sags euch, ich hatte noch NIE bei einer blutigen Kampfszene ein solches Gefühl der Ergriffenheit in mir. Ich war sowas von in der Geschichte gefesselt, dass es mir schwer fiel auf Arbeit zu fahren. Ich war sprachlos. Als ich die letzten beiden Kapitel dann zu ende gelesen habe, weil ich es nicht mehr aushielt, sind mir sprichwörtlich die „Worte“ ausgegangen. Denn damit hätte ich NIEMALS gerechnet, wobei ein bisschen was geahnt habe ich vielleicht schon etwas, aber doch nicht daran gedacht, dass es wirklich so sein könnte. 

Verdammt nochmal, ich bin absolut begeistert !!!

Mein Fazit:

Absolute Leseempfehlung für jeden, der Dark Fantasy gerne liest. Aber auch für diejenigen die es gerne einmal ausprobieren wollen, so wie ich. Traut euch, denn es ist wirklich sehr empfehlenswert. Spannung und blutige Kampfszenen kommen hier definitiv nicht zu kurz. Der Autor hat ein super Gleichgewicht gefunden, um seine Leser vollkommen in der Geschichte gefangen zu halten.

Denn vielleicht gelingt es uns ja nur gemeinsam, denn „wahren Heldensang“ zu vollenden.

5 von 5 Sternen *****


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Hier
Band 2: Pfad der Götter
Band 3: Helgrind
Band 4: Weltenbrand



Meinungen anderer Blogger

The Librarian and her Books (externer Link)– *****

5 Antworten auf „Rezension zu Einherjer Band 1: Feuer und Meer – Pascal Wokan

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