Rezension zu Das Magische Mondlicht Band 1 – Ann W. Rea

Eine stimmige Geschichte mit EINER Message, die deutlicher nicht sein kann. Glücklich sein, kann man sich mit keinem Geld der Welt erkaufen…Nein, man kann es nur mit den richtigen Menschen erleben, die man liebt!


** Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst! **

Fakten zum Buch

Titel: Magische Mondlicht
Autorin: Ann W. Rea
Seitenanzahl: 423 Seiten

Inhaltsangabe:

Die Sehnsucht, die in seinen Augen lag, war größer und mächtiger als alles andere, was ich jemals gesehen hatte.»Sag mir, dass du diese weißen Hexen weder sehen noch hören kannst«, murmelte er. Sein Blick glitt über meinen Körper, als würde er ihn zum ersten Mal sehen.

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©Steffisbooksensations / Ann W. Re

Aufgewachsen in der Hamburger Oberschicht, reist die junge Grafikerin Ambrosia nach dem Tod ihrer Mutter nach Südtirol. In den Bergen wird sie mit einer Welt konfrontiert, die geprägt ist von göttlichen Sagen und den Schutzgeistern der Natur. Der Mythos der saligen Frauen ist hier genauso präsent wie die Legende des wilden Mannes. Es sind nicht nur die tanzenden Feuer in den magischen Vollmondnächten, die Ambrosias Herz zum Glühen bringen. Gio, der Enkel des ortsansässigen Apothekers, hat eine ebenso mystische Familiengeschichte wie sie. Aber Vorsicht: In seinen enzianblauen Augen brennt eine Glut, die gleichermaßen verführerisch wie lebensgefährlich ist.

Cover:

Dieses Cover hat mich total in seinen Bann gezogen. Ich muss gestehen, dass ich erst einmal „nur“ wegen dem Cover auf die Autorin und ihren Klappentext neugierig wurde. Die Farbgestaltung und die Frau die über den Bergen „erscheint“, ist ein absoluter Hingucker. Ihre Augen haben mich gefesselt. Es ist einfach ein magischer Anblick, in der der Mond eine große Rolle spielt.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist nicht wie jedes andere und schon gleich gar nicht etwas, was man schon 100 mal gelesen hat. Es ist wirklich etwas Besonderes. Zumal die Autorin Themen mit rein bringt, die in der heutigen Zeit leider sehr in der Kritik stehen. Es hat mich fasziniert, wie leicht Ann W. Rea diese Themen gekonnt in ihre Geschichte eingebaut hat. Die Message zwischen den Zeilen ist definitiv bei mir angekommen und ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerne einmal der Natur und den Bergen Südtirol ganz Nahe sein möchte…

Ich beginne heute mal etwas anders, denn ich muss euch schließlich noch erzählen, dass dieses Buch ihr „erstes“ ist und deshalb war ich anfangs etwas skeptisch. Doch der Klappentext hat mir so zugesagt, dass ich mir dachte „Warum nicht?“. So kam es, dass ich das Buch begonnen habe und was soll ich sagen? Ich habe es gestern Abend angefangen und am nächsten Tag gegen Nachmittag beendet. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Es gab wirklich KEIN Kapitel, dass mich gelangweilt hat. Ganz im Gegenteil ich war so fasziniert von Südtirol, der Geschichte rund um Ama, Gio und die Saligen, dass ich immer mehr wissen wollte. So flogen die Seiten regelrecht dahin und ich konnte es nicht fassen wie sehr mich die ein oder andere Stelle berührt hat. Ann W. Rea versteht es ihre ganze Liebe, die sie in dieses Buch gesteckt hat, den Leser spüren zu lassen.

Wir lesen hier aus der Sicht von Ambrosia, kurz „Ama“. Der Name war wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber wenn man weiter liest erhält der Name Ambrosia eine so tiefe Bedeutung, dass ich angefangen habe, den Namen schön zu finden. Auch der Charakter der Hauptprotagonistin ist genau mein Fall. Ihr müsst „Ama“ und Gio *schmacht* kennen lernen. Lasst euch von ihnen in diese wunderbare Geschichte entführen…Nein, es ist so viel mehr als eine Geschichte, es ist Leben!!!

Was ich euch aber nicht vorenthalten darf, dass es zu jedem Licht auch einen Schatten gibt. Dieser breitet sich über die Mond-Alm aus. Der Mächtige setzt alles daran die Saligen Weiber endlich dem Erdboden gleich zu machen.

Werdet ihr Ambrosia helfen die Entscheidung ihres Lebens zu fällen?

Mein Fazit:

Ein toller bildhafter und locker zu lesender Schreibstil vereint in einer faszinierenden Geschichte rund um das „eine“ Geheimnis, dass in Vergessenheit gerät. Die Natur, Die Berge und die Charaktere sind so schön beschrieben, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, als säße ich in einem Kino. Ich war berührt, ich habe gelitten und ich habe geweint. Ich freue mich auf Band 2 und bin mega gespannt was nun aus Ambrosia geworden ist, denn der Tot ist nicht immer gleich das Ende. Oft müssen wir einfach weiter ziehen um endlich wieder Leben zu können !

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