Rezension zu In der Obhut des Teufels: Novelle – Der Kutscher und das Taunuswalder Waisenhaus – Dimitrios Zafiris

Fazit:

„Für mich war es wirklich etwas Neues, dennoch war es sehr spannend und die düstere fast „märchenhafte“ Stimmung bleibt bis zum Schluss erhalten. Es war anders, aber Dimitrios Zafiris hat es geschafft, dass ich das Kindle nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte rund um Adalbert und Amelie in eine Welt eintauchen lassen in der man erst einen Ausweg findet, wenn man den letzten Atemzug nimmt.“

Fakten zum Buch:

Titel: In der Obhut des Teufels: Novelle – Der Kutscher und das Taunuswalder Waisenhaus
Autor: Dimitrios Zafiris
Seitenanzahl: 151
Erscheinungsdatum: 18.04.2019

Inhaltsangabe:

Wann immer Kinder tödlich verunglücken, birgt der Kutscher des Taunuswaldes ihre Leiber und legt sie der Waisenmutter Amelie vor die Tür. Die Kinder dürfen leben, sofern sie dem Teufel dienen.

in der obhut
© Dimitrios Zafiris

Als der Anwalt Adalbert in seinem Herrn und Gönner den leibhaftigen Teufel zu erkennen glaubt, kehrt er zu dem Ort seiner Kindheit zurück. Jahre später schreibt er in dem verlassenen Waisenhaus seine Memoiren nieder. Er schildert ein Leben voller Fehlentscheidungen und Reue, das geprägt war von einer Frage: Wer war der geheimnisvolle Kutscher, welcher Adalbert zum Waisenhaus brachte, als er hätte sterben sollen?

 

Cover:

Das Cover hat mich persönlich nicht so in den Bann gezogen. Wenn man allerdings liest in welcher Zeit das geschehene spielt, passt es perfekt zum Buch. Auch der Inhalt wird hier deutlich Preis gegeben, denn auf dem Cover sehen wir den Kutscher mit seinen badagierten Pferden. Es wirkt sehr düster und mysteriös. Ich hab es mir lange angeschaut und die Geschichte in jedem Detail entdeckt.

Meine Meinung:

„Was würdest du dir wünschen wenn du die Wahl hättest endlich denjenigen glücklich zu sehen den du liebst? Würdest du einen Packt mit dem Teufel eingehen?“


Zu aller erst muss ich euch mitteilen, dass „In der Obhut des Teufels“ meine erste Novelle ist. Das heißt, ich bin hier vollkommen ohne wissen darüber hineingestolpert. Ich erzähl euch mal wie es mir ergangen ist…

Als ich anfing zu lesen, war es wirklich erstaunlich einfach für mich in die Geschichte rein zu kommen. Dennoch war ich von den zwei Handlungssträngen kurzzeitig etwas verwirrt, was aber in keinem Fall an dem Schreibstil des Autors lag. Ganz im Gegenteil, dieser war zeitgetreu und leicht zu lesen und schaffte es mich absolut in seinen Bann zu ziehen. Die anfänglichen Schwierigkeiten die ich hatte fingen an sich zu lichten und ich merkte langsam inwiefern die beiden Handlungsstränge miteinander zu tun hatten.

Es war für mich eine andere aber sehr düstere und spannende Geschichte in die mich Adalbert, einer der Protagonisten, entführt hat. Ich konnte mich im laufe der Geschichte nicht entscheiden ob ich ihn hassen oder Mitleid für ihn empfinden sollte, denn was er uns erzählt, geht viel tiefer und intensiver als ein Traum es je könnte. 

Auch der Handlungsstrang der Ziehmutter Amelie war sehr interessant, denn so erfuhr ich wie sie zu dem geworden ist was ihre verlorenen Kinder in ihr sahen….eine Mutter. Auch der Kutscher war für mich eine sehr interessante Person, bei der ich hier allerdings nicht näher eingehen möchte, denn die Frage wer der Kutscher ist, solltet ihr selbst herausfinden.

„Lasst mich euch endlich nach Hause bringen meine Kinder und ich erzähle euch eine Geschichte, die mit Liebe begann und in Hass und Trauer endete….Seit ihr bereit der Wahrheit ins Gesicht zu sehen? Eure Sünden zu akzeptieren und dem Teufel die Hand zu reichen? Dann steigt ein und ich bringe euch zu eurer Mutter……“

4 von 5 Kinder äh Sterne 🙂

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