Rezension zu Creeksculver Dunkle Vergangenheit von Patrizia Rodacki

Eine spannende Geschichte über ein Internat, in denen die Strafen um einiges schlimmer sind als nur Nachzusitzen. Patrizia Rodacki hat mich mit ihrem leichten und bildhaften Schreibstil nach Creeksculver geführt. Ich war schockiert, erstaunt und absolut gefesselt von dem Setting. Dennoch gab es auch Schattenseiten, die mich nicht ganz überzeugt haben.

Inhaltsangabe:

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© Patrizia Rodacki

Creeksculver: Das etwas andere Internat für Problemkinder. Ein Internat, in dem Schüler den Verstand verlieren.
Rosemarys Ankunft an ihrer neuen Schule wird immer mehr zum Albtraum. Anstatt zu lernen, stehen in Creeksculver Fächer an der Tagesordnung, die andere Namen tragen: Leid, Schmerz und Folter.
Gemeinsam mit Kate und Sam, dem Jungen, der ihr alles bedeutet, gilt es, die mysteriösen Todesfälle und Creeksculvers Geheimnisse zu ergründen. Dabei ahnen die drei Schüler zunächst nicht, dass sie nicht nur Creeksculvers System ausgeliefert sind, sondern auch ins Visier eines gefährlichen Mörders geraten, der im Internat sein Unwesen treibt.
Was die drei über die dunkle Vergangenheit des Internats erfahren, wird ihre Leben für immer verändern. (Quelle Amazon)

Meine Meinung:

Dieses Buch war etwas gänzlich anderes, als ich bisher gelesen habe. Das Setting war genial, die Charaktere waren einem sofort sympathisch, dennoch fehlte für mich noch die gewisse Tiefe.

Die Ereignisse im Internat Creeksculver haben mich schockiert und gingen mir ziemlich Nahe. Die Autorin hat hier eine düstere Atmosphäre geschaffen, die einem buchstäblich das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Nach dem Eintreffen von Rosemary, Sam und Kate in dem etwas anderen Internat haben sich die Ereignisse überschlagen. Bei der ersten Hälfte des Buches hat mich die Spannung und die Geschehnisse einfach nicht mehr los gelassen. Wie kann man nur so grausam sein? Die Folter die die Schüler tagtäglich durchleben müssen, lässt einen gerade zu mitleiden. Oft saß ich mit offenem Mund da und konnte nicht glauben welche Methoden hier verwendet werden.

Leider ist die Spannung ab der zweiten Hälfte für mich nicht mehr vorhanden gewesen. Durch die wiederkehrenden Logikfehler und die häufigen Wiederholungen, die die Geschichte nur unnötig in die Länge gezogen hat, wurde auch meine Leselust stark gedrosselt.

Creeksculver ist dennoch eine gute Geschichte für zwischendurch.

Von mir gibt es,

3 von 5 Sternen

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