Rezension zu Martin Hais – Generation Z von Dennis Kornblum

Eine nette krimi angehauchte Geschichte, die einem das Asperger Syndrom näher bringt. Sehr interessant, aber leider nicht das was mir erzählt wurde.

© tredition; 1.Edition

Meine Meinung:

Ich wurde vom Autor angeschrieben und er erzählte mir von seinem Buch und ob ich Lust hätte es zu lesen. Der Klappentext hätte mich persönlich so nicht gelockt, aber da ich in meiner Familie ebenfalls jemanden kenne, der Autist ist, war das Thema für mich sehr interessant. Und wow, dann noch ein Thriller der anderen Art?! Ich hab zugesagt und mich mega gefreut. Denn wie ihr wisst lese ich hauptsächlich Fantasy und Liebesromane.

Ich kam ziemlich schnell ins Buch rein, da der Schreibstil locker und einfach zu lesen war. Schnell war klar das wir aus der Sicht des Mörders und von Martin Hais lesen. Schnell wird klar, dass Martin ganz anders ist wie andere Menschen, denn er hat das Asperger Syndrom. Ich fand es sehr interessant wie manche Dinge ihn schon überforderten, oder wie er sich schwer tat Freundschaften einzugehen. Umso mehr freute ich mich, dass er sich im Laufe des Buches immer etwas leichter damit tat.

Dennoch muss ich sagen, dass ich mir unter einem „Thriller“ etwas anderes vorgestellt habe. Ich habe nicht gesehen, dass auf dem Cover „Roman“ stand. Denn mir wurde es etwas anders erzählt. Deshalb war ich wirklich etwas enttäuscht. Es las sich eher wie ein Kriminalroman mit einem Hauch von einer Autobiografie. Es liest sich nicht schlecht, aber irgendwie wiederholt sich zu viel von dem was geschehen ist und man kommt gefühlt nicht weiter, auch wenn man denkt man hat schon so viele Seiten gelesen . Deshalb hab ich mich bei 60 Prozent dazu entschieden einige Dinge quer zu lesen. Vieles wurde mir zu breit getreten.

Das Ende war okay. Es war rund und harmonisch, aber spannend fand ich es persönlich nicht. Auch wenn ich persönlich nicht auf die Idee kam wer der Mörder ist.

Leider bekommt das Buch von mir nur,

3 Sterne

***


Klappentext:

Brutale Morde an Teenagern machen den Stadtbezirk Quarrenberg unsicher. Ein durch eine Horrormaske verhüllter Todesschütze hinterlässt Zettel am Tatort, die mal mit einem antiken Zitat, mal mit einem merkwürdigen Aphorismus beschrieben sind. Die Polizei glaubt, dass es um Drogen geht, doch der autistische Fachlektor und Psychologe Martin Hais hat eine andere Vermutung. Er entdeckt einen alten Manuskriptauszug in seinem Schrankfach, bei dem er aufgrund darin enthaltener Textstellen einen Zusammenhang zu den Tatortbotschaften sieht. Während der ermittelnde Kommissar Wójcik daran wenig interessiert ist, wird die aufgeweckte, extrovertierte Kioskbesitzerin Ina Ruíz, eine Zeugin des letzten Mordanschlags, die dem Killer bereits gegenübergestanden hat, auf Martins Theorie aufmerksam. Schließlich überredet sie ihn, mit ihr zusammen auf eigene Faust zu ermitteln, und Martin nimmt eher widerwillig eine große Herausforderung an: die Überwindung tiefsitzender Ängste, die sich nicht nur auf die Gefahr erstrecken, die von der Jagd auf einen Serienkiller ausgeht, sondern auch auf die enge Zusammenarbeit mit einer attraktiven weiblichen Person.

(Quelle: Amazon 12.04.2022)