Rezension zu Heimliche Nähe von Tanja Bern

Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die einen von Anfang an in ihren Bann zieht. Eine Liebe zwischen zwei Männern, die einen nicht mehr los lässt. In keiner Sekunde habe ich mich gelangweilt, ich bin absolut in der Geschichte abgetaucht. Finley und Tom haben mich die letzten zwei Tage gedanklich begleitet. Das Ende hat mich überwältigt und mich zum Taschentuch greifen lassen.
Für mich definitiv nicht das letzte Buch von Tanja Bern.

Inhaltsangabe:

Heimliche Nähe
© Foto: Stefanie Engl Bildrechte: Tanja Bern

Tom ist in einer schier aussichtslosen Situation. Er lernt Finlay kennen und verliebt sich in den jungen Mann. Doch Finlay hat eine Freundin. Trotzdem werden die beiden Freunde und suchen die Nähe des anderen. Finlay weiß von Toms Homosexualität, sie reden aber nicht darüber. In den nächsten Wochen leidet Tom, denn jede Hoffnung ist vergebens. Als sich Tom und Finlay nach einer durchfeierten Nacht viel zu nahkommen, wird ihnen bewusst, dass Finlay in einer Lüge lebt. Beide sind verwirrt und von ihren Empfindungen überwältigt. Finlay stößt Tom schließlich wieder von sich, weil er die Wahrheit nicht sehen will. Hat ihre Liebe trotzdem eine Chance?(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Mein erstes Buch im Gay Romance Genre und ich bin mega begeistert. Tanja Bern hat mich mit ihrem leichten, bildhaften Schreibstil sofort für sich gewonnen. Denn ich muss gestehen, normalerweise mag ich die „Ich“ Form in Büchern nicht so, aber hier habe ich es einfach geliebt. Die Atmosphäre die die Autorin geschaffen hat ist einfach gewaltig. Emotional, Traurig und manchmal einfach nur Frustrierend. Alles kommt in diesem Buch so hautnah rüber, dass man das Gefühl hat Tom und Finleys Geschichte selbst mit zu erleben.

Es ist nicht nur der Schreibstil und die Geschichte die mich so fasziniert haben, sondern auch die Message die mich deutlich anspricht. Wie würdet ihr reagieren, wenn euer bester Freund, euer Sohn oder gar euer Ehemann zu euch kommt und euch gesteht, dass er schwul ist? Ich für meinen Teil habe dazu eine klare Meinung. Liebe ist für jeden da!!! Liebe ist Liebe, ganz egal wer sie geschenkt bekommt. Etwas so wunderbares muss man hegen und pflegen und nicht mit Argwohn, Ekel oder Abneigung entgegen sehen. Nein, offene Akzeptanz ist das was wir brauchen, aber unserer Gesellschaft noch heute fehlt. Genau das bringt das Buch hervor. Die pure Liebe und Leidenschaft einfach zu „leben“ und zwar mit dem Mann den man liebt!

Genau das hat Tanja Bern geschafft. Sie hat eine Geschichte zum Leben erweckt in der ich Finley und Tom sehr lieb gewonnen habe. In keiner Sekunde habe ich mich gelangweilt. Nein, ganz im Gegenteil ich war vollkommen versunken. Es gab viele Situationen im Buch, wo ich am liebsten beide in den Arm genommen hätte und einfach gesagt hätte das alles gut wird. 

Am Ende war ich so hin und weg von den ganzen Ereignissen und dem Ende, dass ich sogar die ein oder andere Träne nicht verstecken konnte. Ich denke das sagt viel aus oder? Gefühle hautnah mitzuerleben das sie einem selbst hoch kommen ist genau das was ich am lesen liebe. 

Für mich eine ganz klare Leseempfehlung für jedermann der gerne einmal eine Gay Romance Geschichte lesen möchte, die einen nicht mehr los lässt.

Und denkt immer daran, ganz egal wer sich vor euch küsst, es sind Menschen mit den selben Gefühlen wie du und ich!!!

Ganz klare,

5 von 5 Sternen

Danke für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

2 Antworten auf „Rezension zu Heimliche Nähe von Tanja Bern

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